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Wärmepumpe Kosten 2026: Anschaffung, Förderung & Betrieb im Überblick

Aktualisiert am 14.07.2026 · von Mahdi Amirian, Installateur- und Heizungsbauermeister

Was kostet eine Wärmepumpe wirklich – und was bleibt nach Abzug der Förderung übrig? Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen zu Anschaffung, Förderung und Betriebskosten, damit Sie realistisch planen können.

Anschaffungskosten im Überblick

Die Kosten einer Wärmepumpe hängen stark vom Wärmepumpentyp, der benötigten Heizleistung und den baulichen Gegebenheiten ab. Als grobe Orientierung inklusive Installation:

WärmepumpentypKosten inkl. InstallationBesonderheit
Luft-Wasser-Wärmepumpe18.000 – 30.000 €Kein Erdaushub nötig, meist am schnellsten umsetzbar
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)25.000 – 40.000 €Erdsonde oder Flächenkollektor erforderlich, sehr effizient
Wasser-Wasser-Wärmepumpe25.000 – 38.000 €Benötigt Grundwasserzugang, hohe Effizienz

Diese Preisspannen gelten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Der genaue Preis hängt von Heizleistung, Gebäudezustand und eventuell nötigen Zusatzarbeiten ab – ein verbindliches Angebot erhalten Sie erst nach einer kurzen Vor-Ort-Prüfung.

Staatliche Förderung: So viel bleibt an Eigenanteil

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sie einen Grundfördersatz von 30% der förderfähigen Kosten. Wird eine funktionierende Öl- oder Gasheizung ausgetauscht, kommt ein Effizienzbonus von 20% hinzu – in Summe bis zu 70%, gedeckelt auf maximal 21.000 Euro Förderung.

Beispielrechnung: Bei Anschaffungskosten von 25.000 Euro und 70% Förderung zahlen Sie nur noch rund 7.500 Euro Eigenanteil – vorausgesetzt, die Fördervoraussetzungen sind erfüllt und der Antrag wird korrekt gestellt.

Wir übernehmen den kompletten Förderantrag bei BAFA und KfW für Sie – von der Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis, damit Sie sich um nichts selbst kümmern müssen.

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Kosten im Altbau vs. Neubau

Die Wärmepumpe selbst kostet im Alt- und Neubau gleich viel. Im Altbau kommen jedoch häufig Zusatzkosten hinzu: größer dimensionierte Heizkörper, ein hydraulischer Abgleich oder in manchen Fällen zusätzliche Dämmmaßnahmen, damit die Vorlauftemperatur niedrig genug bleibt. Diese Zusatzarbeiten liegen meist zwischen 1.500 und 5.000 Euro, sind aber ebenfalls förderfähig.

Laufende Betriebskosten

Die Betriebskosten hängen von der Jahresarbeitszahl (JAZ) der Anlage und dem Strompreis ab. Bei einer effizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 bis 4 verbraucht ein durchschnittliches Einfamilienhaus jährlich etwa 3.000 bis 5.000 kWh Strom. Mit einem speziellen Wärmepumpen-Stromtarif liegen die Jahreskosten meist zwischen 1.200 und 2.000 Euro – oft günstiger als eine vergleichbare Gasheizung.

Ab wann rechnet sich eine Wärmepumpe?

Durch die niedrigeren Betriebskosten und die staatliche Förderung amortisiert sich die höhere Anschaffung gegenüber einer neuen Gasheizung häufig innerhalb von 8 bis 12 Jahren. Bei steigenden CO2-Preisen für fossile Heizungen dürfte sich dieser Zeitraum in den kommenden Jahren eher verkürzen als verlängern.

Häufige Fragen

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inklusive Installation meist zwischen 18.000 und 30.000 Euro. Erdwärmepumpen liegen wegen der Erdarbeiten oft bei 25.000 bis 40.000 Euro. Mit staatlicher Förderung von bis zu 70% reduziert sich Ihr Eigenanteil deutlich.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sie einen Grundfördersatz von 30%, plus 20% Effizienzbonus beim Austausch einer funktionierenden Öl- oder Gasheizung – in Summe bis zu 70%, gedeckelt auf maximal 21.000 Euro.
Die Anlage selbst kostet gleich viel, im Altbau kommen aber häufig Zusatzkosten für größere Heizkörper, einen hydraulischen Abgleich oder eine bessere Dämmung hinzu. Eine Vor-Ort-Prüfung zeigt, ob und mit welchem Zusatzaufwand Ihr Altbau geeignet ist.
Bei einer effizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5 bis 4 liegen die Stromkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus meist bei 1.200 bis 2.000 Euro pro Jahr – oft günstiger als eine vergleichbare Gasheizung, besonders mit Wärmepumpen-Stromtarif.
Durch niedrigere Betriebskosten und die staatliche Förderung amortisiert sich die höhere Anschaffung gegenüber einer neuen Gasheizung häufig innerhalb von 8 bis 12 Jahren – abhängig von Gebäudezustand, Strompreis und individueller Förderhöhe.